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Sep 04 2008

Blogger sind keine Nerds

Veröffentlicht von Philipp Zurawski unter Umfrage

Der Sexpuppen24 Blog hatte im August Blogger aufgefordert an einer Umfrage zum Liebesleben der Bloggercommunity teilzunehmen, denn es galt zu beweisen das Blogger keine Nerds sind und ein ausgewogenes Liebesleben haben. Die Fragen waren zahlreich und tiefgründig, doch alles lief Anonym ab, jedenfalls musste ich keine Namen, Blog, Bankdaten etc. hinterlegen die vielleicht verkauft werden könnten.

Gestern war es dann soweit und die Umfrage wurde ausgewertet und ungefähr 150 Blogger haben teilgenommen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, denn rund 1/3 der Befragten befinden sich in einer Beziehung, sind verlobt oder schon verheiratet. Außergewöhnliche Ergebnisse gibt es nicht, wir Blogger befinden uns im Durchschnitt. ;) Sogar 55 % der Blogger sind mit ihrem Liebesleben zufrieden und der deutsche Durchschnitt liegt bei 47 %.

Wir sind also keine NERDs!

Waren Blogger überhaupt mal Nerds?

Die ersten Blogs tauchten Mitte der 90er Jahre auf und nur richtige Nerds oder Freaks hatten damals schon Internet und noch weniger davon konnten Programmieren, denn sowas wie Wordpress gab es damals noch nicht und an Bücher und Videotutorials brauchte man nicht denken, denn sowas gab es nur an Universitäten! Also kann man schon behaupten das zu Anfangszeiten Blogger richtige Nerds waren. (So wir auf dem Bild zu sehen) Doch Mittlerweile haben rund 10 % der Internetnutzer einen eigenen Weblog und dank durch Wordpress, Blogger und Co ist es kinderleicht einen eigenen Blog zu erstellen, ja selbst Frauen und Teens bloggen schon ;) Also der typische Blogger ist kein NERD, sondern führt ein ausgewogenes Soziales Leben, auch Sexuell und hat auch im Real Life Freunde. :P

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Sep 03 2008

Auch ich bin verchromt

Veröffentlicht von Philipp Zurawski unter Google

Google veröffentlichte gestern Abend eine Beta Version von Chrome und auch ich habe mich sofort dran gemacht um den Browser einmal unter die Lupe zu nehmen.

Installation und erster Start

Die ChromeSetup.exe ist mit weniger als einem MegaByte sehr klein und erst bei der Installation werden weitere Daten heruntergeladen. Alles verlief recht zügig (die Server waren stabil) und auch die Installation verursachte keine Probleme. Nach der Installation ist der Browser bei 53,05 MB. Firefox liegt bei 27,03 MB.

Der erste Start war damit verbunden das ich Firefox schließen musste, damit Google alle Daten importieren konnte, was einen weiteren Umgang mit Chrome natürlich vereinfacht, denn das ständige Passwort eingeben nervt! Nachdem dies geschehen war sah ich ein große Bildschirmfläche und Chrome verhielt sich eher im Hintergrund versteckt. Im Vordergrund steht eindeutig die Webseite, was mir sehr gefällt.

Stabilität

Chrome läuft und läuft und ich merke überhaupt nicht, dass es sich um eine Beta Version handelt. Allerdings habe ich das Gefühl das sich Chrome und Firefox nicht riechen können, denn meine CPU ist sehr stark belastet. Chrome öffnet jeden Tab mit einem neuen Prozess, so sollten überhaupt keine Abstürtze mehr erfolgen, wenn dann würde nur der Tab geschlossen werden. Vielleicht liegt es aber auch an meiner vermüllten Windows Version. Mit dem Befehl about:memory sieht man die Speicherauslastung der laufenden Browser. Zwar weiß ich nicht was dies alles bedeutet, aber ich stelle fest, dass Firefox mehr Memory benötigt.

Benutzerfreundlichkeit

Das Design ist schlicht und fast langweilig, wie halt alles bei Google. Schauen wir uns die Google Startseite an, die ist doch auch total langweilig, aber erfüllt seinen Zweck und genau das macht der neue Browser auch! Es wurde wie immer wenig Wert auf Design gelegt, sondern mehr auf die einfache Bedienung. Die Adressleiste umfasst gerade mal 7 Bedienelemente, was will man da falsch machen? Die Einstellungen sind auch kinderleicht und selbsterklärend. Downloads und Verlauf öffnen sich in einem neuen Tab und wenn man alle Tabs schließt, wird Chrome geschlossen. Die Downloads werden Standartmäßig in Eigene Dateien gespeichert, doch ich möchte lieber selber entscheiden wo ich was speichern möchte, mit wenigen Klicks war das eingestellt. Ein Download wird unterhalb der entsprechenden Seite angezeigt und man sieht keine Prozentanzeige, sondern eine Blume. Auch der Tab wird entsprechend mit einem Pfeil gekennzeichnet, wenn ein Download aktiv ist. Nachdem der Download abgeschlossen ist, wird die Datei gleich geöffnet.
Also alles sehr gut durchdacht und einfach gehalten! Die Chrome Startseite zeigt einem die am häufigsten besuchten Seiten und die kürzlichen gespeicherten Bookmarks auf, was sehr nützlich ist. Die Tabbed Funktion ist endlich das wonach ich ewig gesucht habe. Neue Tabs gehen neben dem geöffneten auf und nicht ganz weit rechts.

Sonstiges

Ich frage mich was das Inkognito-Fenster zu bedeuten hat, bin ich dadurch sicherer oder wird dieses Fenster nicht von Google protokolliert? Denn mit Chrome erhält Google wieder eine Menge von neuen Daten und bereits jetzt warnen schon Datenschützer. Google erhält jetzt nicht nur Daten zum Suchverhalten, sondern auch zum Surfverhalten und ich bin gespannt wie lange es dauern wird, bis Google das im Suchalgorithmus berücksichtigt. Auch interessant das ein Speedtest bei speed.io den Apple Safari Browser erkennt, obwohl ich doch mit Chrome unterwegs bin. Keyboard shortcuts sind vielleicht für einige sehr nützlich und was absolut genial ist, ist das man Anwendungsverknüpfungen erstellen kann. So kann man z.B. seinen Lieblingsblog (Freetagger.com) direkt als Shortcut auf dem Desktop speichern, mit einem Klick.

Meinungen anderer Chrome User

Wieder einen Grund mehr twitter zu benutzen, denn anhand von #hastags findet man schnell viele Dinge über Chrome heraus und die Meinungen der anderen ist, sofern ich alles lesen kann, sehr positiv.

galvez: chrome reddit works. bloglines works. gmail works. twitter works. internet banking = FAIL. meh.
sscarver: Wanting to get home and really use chrome. Used it briefly at work and it was already amazing me. Faster, smoother, cleaner. Nice.
retweet: chrome wird bei wirklich vielen offenen tabs unbedienbar.
Is chrome better than firefox? If you want faster javascript on a slow script running site yes. I love my ff add-ins so dunno.
I was expecting just another dopey browser but I really like it. Some sites I visit are much faster. So far so good.
apparently chrome tells the google server what you’re browsing so the googlebot can index the page you’re looking at

Man sieht das es noch einige Bugs gibt und vor allem der letzte tweet lässt einen bedenklich machen. Aber ob es stimmt weiß ich nicht, könnte aber gut sein und zwei weitere Beiträge von anderen Bloggern habe ich auch noch, für welche die gerne lesen. ;-)

So gute Nacht ihr Chromer. ;)

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Sep 02 2008

“Pimp my twitter followers”-Blogkette

Veröffentlicht von Philipp Zurawski unter Web2.0

Drumba und Tobi veranstalten erneut eine Blogkette, diesmal zum Thema Twitter und da ich schon seit einigen Monaten sehr aktiv am zwitschern beteiligt bin, möchte ich gerne teilnehmen und außerdem ist mein Technorati-Rank gesunken, dass muss sich wieder ändern.

Beide Blogger wollen Wissen warum man twitter nutzt:

Twitter nutze ich weil ich dadurch viele neue und interessante Leute/Blogger in Deutschland näher kennen lerne. Ich twitter nur auf Deutsch und sehe keine Grund in einer anderen Sprache zu zwitschern. Angefangen hatte alles, nachdem ich ein iPhone in meinen Händen hielt und unterwegs surfte und im iPhone Installer die Applikation twitxr fand. Aus Fun machte ich Bilder und schrieb was ich so mache und irgendwann kam ich dann auf twitter zurück, weil die ganzen “Twitterklons” nicht populär genug sind. Nach ein paar Tagen hatte ich die ersten Anhänger (Follower) gefunden die ebenfalls twitter nutzen. Viele davon waren Blogger und ganz langsam entstand eine offene und sehr utnerhaltsame Kommunikation. Ermöglicht wird dies durch die Replie-Funktion. Fragen und Antworten kann man so hin und her zwitschern und andere können sich am Gespräch beteiligen. Erst heute habe ich meine Follower gefragt ob ein MacBook Pro sein Geld wert ist und von allen Seiten habe ich positives Feedback bekommen. Wenn man Hilfe braucht oder Fragen hat dann bekommst du bei twitter am schnellsten eine Antwort.Und ab und an findet man interessante Linktipps und lustige tweets von anderen Menschen.
Langsam springen immer mehr Blogger auf. Erst kürzlich hat sich cashblog bei twitter angemeldet und viele weitere bekannte Blogger (Uff die Liste würde lang werden.)

In vier Schritten zum Twitterer:

  1. Anmeldung auf twitter.com
  2. Bekannte Blogger und Freetagger followen
  3. TweetDeck oder twhirl installieren und bei jedem Systemstart starten, damit man nicht vergisst zu zwitschern.
  4. Einfach anfangen und zwitschern, egal worüber. Ich lese häufig totalen Bullshit und schreibe selber viel Mist, doch das ist kein Beinbruch. Twitter Befehle für Anfänger.

Mit diesem Beitrag nehme ich an der “Pimp my twitter followers”-Blogkette teil.

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Aug 28 2008

Wuala erneut getestet

Veröffentlicht von Philipp Zurawski unter Allgemein

Bereits im Dezember 2007 schrieb ich einen Beitrag über Wuala, jedoch ist seit dieser Zeit viel neues  passiert. Wuala ist nicht mehr closed Alpha sondern public Beta und ich habe mir das Programm erneut auf meinem Computer installiert und bin von Tag zu Tag zufriedener, obwohl ich nur 1 GB freien Online-Speicher zur Verfügung habe. Jeder der sich bei Wuala anmeldet bekommt am Anfang einen GB Speicher geschenkt und kann auf zwei Wege seinen Speicher aufbessern. Der erste Weg ist kostenpflichtig:

  • 10 GB (15 EUR pro Jahr)
  • 50 GB (60 EUR pro Jahr)
  • 100 GB (100 EUR pro Jahr)
  • 500 GB (400 EUR pro Jahr)
  • 1 TB (640 EUR pro Jahr)

Man zahlt für 10 GB im Monat 1,25 Euro was durchaus günstig ist. Wer alle seine Daten, MP3-Sammlungen und Filme auf Wuala hinterlegen möchte, der sollte zu einem größeren Paket greifen. Wenn die DSL Anbindung ordentlich schnell ist, würde ich mir auch überlegen alle meine Daten auf Wuala zu hinterlegen, denn dann hat man Weltweit auf seine Daten Zugriff und kann sie anderen Personen (Freunden) zur Verfügung stellen. Aber Achtung wegen Urheberrechte!

Die kostenlose Variante wäre seinen eigenen lokalen Speicherplatz Wuala zu überlassen, dadurch bekommst du von Wuala virtuellen Speicher, jedoch muss dazu dein Rechner mindestens 4 Stunden am Tag Online sein und über eine schnelle Internetleitung verfügen. Umso länger der Computer Online ist und umso mehr lokalen Speicher du freigibst, umso mehr virtuellen Speicher bekommst du auf Wuala. Ein Beispiel: Du hast noch 20 GB ungenutzten Speicher auf deinem Computer, den du Wuala geben möchtest und dein Rechner ist durchschnittlich 20 % online. Daraus erhälst du von Wuala (20 % * 20GB) = 4GB virtuellen Speicher! Nicht gerade der Burner, aber immer noch besser als Speicher zu kaufen. Mein Rechner ist jetzt bei 14 % Online-Zeit, obwohl ich meinen PC fast immer an habe. Am Tag ändert es sich die Online-Zeit maximal um 3 %.

Die Daten werden auf deinem Rechner gut verschlüsselt und ich glaube das nur Bruchteile einer Datei auf deinem lokalen Speicher gelagert werden, denn sonst könnte man sicherlich die Daten irgendwie entschlüsseln und herstellen und das wäre ja nicht im Sinne der Erfinder!

Das was Wuala so besonders macht, ist die Community. Man kann alle seine Datein seinen Freunden oder verschiedenen Gruppen zur Verfügung stellen, damit entsteht ein riesen Daten-Netzwerk. Dein Freund muss also nicht mehr Bilder, Videos jeden einzelnen schicken, sondern kann sie bei Wuala hochladen und jeder Freund hat sofort Zugriff auf die Daten und musst sie nicht nochmal runterladen, sondern kann die Fotos direkt aus Wuala öffnen und bearbeiten. Filme kann man ebenfalls direkt von Wuala angucken. Dazu musst du nur einen Film anklicken und dein Media-Player öffnet sich und nach einigen Sekunden fängt der Film auch schon an. Kommt halt auf die DSL-Anbindung drauf an. Mit 234 k/bits Down und 73 k/bits Upload (DSL 2000) funktioniert Wuala prächtig, allerdings ist meine CPU-Auslastung sehr hoch. (Pentium 4, 1,5GB RAM).So kommt es manchmal zu kurzen aussetzern, aber wer hat noch so eine “alte Krücke”?

Wuala integriert sich wunderbar in das Dateisystem von Windows (andere nicht getestet) und ist mit einem Klick auf Arbeitsplatz sofort als Festplatte verfügbar. Klickt man drauf, erscheinen die Gruppen, die man beigetreten ist und zum anderen sieht man seine Datein. Jedoch kann man keine neuen Ordner anlegen, dies muss man über Wuala machen. Doch man kann Files hinzufügen und aus dem eigenen Ordner löschen.

Wuala besser als ein Filehoster?

Ich bin der Meinung das Wuala weitaus bequemer und einfacher als ein Filehoster ist. Nach der Installation, steht einem ein riesen Daten-Archiv zur Verfügung, man kann mit seinen Freunden Daten austauschen und das mit einem unbeschränkten Datenvolumen. Bei Filehostern werden Freeuser meist mit miesen Speed bestraft (Rapidshare = “Um RapidShare dennoch vor Überlastung durch automatisierte Downloads schützen zu können, wurde die Geschwindigkeit für Free-User auf 500 Kilobit pro Sekunde begrenzt”).
Ein weiterer Vorteil von Wuala ist die unbegrentzte Dateigröße die man hoch und runterladen kann. Damit fallen rar-Archive komplett weg.

Weitere Besonderheiten kann man auf der Wuala Seite durchlesen. Damit wird es schwer für Filehoster bestehen zu bleiben, oder was meint ihr? Habt ihr schon Wuala gestestet und wie war euere Meinung? Mich interessierts!

Sorry bald wird es wieder mehr Bilder geben, aber ich habe gerade ein paar Probleme mit der Anordnung im Text.

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